Pneumologie (Lungenkrankheiten)

Die Pneumologie (Lungen und Bronchialheilkunde) befaßt sich mit Erkrankungen insbesondere der Lunge, der Bronchien, des Rippenfells und der Blutgefäße der Lunge.
Die häufigsten Erkrankungen sind die COPD (Raucherbronchitis), Asthma bronchiale, teilweise durch Allergien ausgelöst, Infektionen der Lunge und der Lungenkrebs.

Asthma bronchiale

Asthma bronchiale ist eine sehr häufige Erkrankung (5-10 % der Bevölkerung). Meist ist es gut behandelbar und man kann mit der Erkrankung ein völlig normales Leben ohne jede Einschränkung führen, nur sehr selten führt schweres Asthma noch zu Krankenhausaufenthalten. Eine konsequente und frühzeitige Therapie ist jedoch notwendig, um langfristig Schädigungen der Atemwege zu verhindern.

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Infektionen

Infektionserkrankungen der Lunge umfassen ein breites Spektrum. Meist handelt es sich um die häufig vorkommende, durch Viren und Bakterien verursachte, akute Bronchitis.  Übergänge zur Lungenentzündung sind fließend. Eine frühzeitige Behandlung, falls notwendig mit Antibiotika, führt in der Regel zur Ausheilung. Nur in schweren Fällen ist ein Krankenhausaufenthalt notwendig.  In Einzelfällen handelt es sich um seltene Infektionen wie zum Beispiel die Tuberkulose. Die Diagnostik und Behandlung erfolgt in unserer Praxis.

Lungenhochdruck (Pulmonale Hypertonie)

Die pulmonale Hypertonie ist eine seltene Erkrankung der Lungengefäße, die zu Leistungseinschränkung und Luftnot bei körperlicher Belastung führt. In den letzten Jahren hat sich die Möglichkeit der medikamentösen Behandlung deutlich verbessert. Die wichtigste Untersuchung bei dem Verdacht auf eine pulmonale Hypertonie ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Wir führen diese Untersuchung in unserer Praxis durch. Ergeben sich Hinweise für einen Lungenhochdruck sind weitere Untersuchnungen, zum Teil in der Klinik, notwendig. Im Falle einer solchen Erkrankung arbeiten wir eng mit Spezialabteilungen/Spezialisten zusammen, die die weitere Diagnostik und medikamentöse Therapieeinstellung durchführen.

Berufserkrankungen

In seltenen Fällen ist eine Lungenerkrankung durch Schadstoffe am Arbeitsplatz verursacht. Dies kann vorliegen bei früherem Kontakt mit Asbest und beim Asthma bronchiale (z.b. allergische Reaktion auf Mehlstaub, sogeananntes Bäckerasthma). In diesen Fällen wird durch uns eine entsprechende Anzeige bei der Berufsgenossenschaft gestellt. Im Rahmen von Berufserkrankungen führen wir auch Begutachtungen durch.

Lungenfibrose

Die Vernarbung der Lungenbläßchen ist eine seltene und in der Regel chronisch verlaufende Erkrankung. Zur Planung der Therapie ist eine umfassende Diagnostik mittels Computertomographie und Bronchoskopie erforderlich. Nachfolgend können wir mit Ihnen die optimale Therapie festlegen.

COPD

Die COPD ist eine häufige Erkrankung, nach Berechnungen wird sie weltweit 2030 in der Liste der Todesursachen an erster Stelle stehen. Sie verläuft schleichend, viele Patienten merken Beschwerden erst, wenn schon eine deutliche Zerstörung der Atemwege vorhanden ist. Insofern ist eine Früherkennung der COPD sehr wichtig.

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Sarkoidose

Die Sarkoidose ist eine sogenannte Systemerkrankung. Das bedeutet, dass viele Organe im Körper betroffen sein können. Das Hauptorgan ist die Lunge. Zur Diagnostik ist in der Regel eine Computertomographie und eine Bronchoskopie erforderlich. Je nach Ausdehnung des Befalls der Lunge und der anderen Organe ist eine Therapie erforderlich. Nicht in allen Fällen muss eine medikamentöse Behandlung durchgeführt werden, teilweise sind Kontrolluntersuchungen ausreichend. Das entsprechende Vorgehen wird individuell festgelegt.

Lungenkrebs (Bronchialkarzinom)

Der Lungenkrebs steht in der Liste der bösartigen Erkrankungen an 3. Stelle. Die Hauptursache ist weiterhin das Rauchen. Eine Vorsorgemöglichkeit wie beim Darmkrebs mit der Darmspiegelung besteht bisher nicht. Wichtig ist eine Diagnose im Frühstadium, diese erfolgt bei Verdacht durch weiterführende Untersuchungen wie einer Computertomographie (Schnittbilddiagnostik) der Lunge und einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung), bei welcher mittels Probenentnahme eine feingewebliche Diagnose zu erhalten ist. Häufig sind weitere Untersuchungen notwendig, um die Ausdehnung der Erkrankung festzulegen bzw. Streuherde auszuschliessen. Im Falle einer solchen Erkrankung arbeiten wir eng mit Spezialabteilungen/Spezialisten zusammen, die in der Regel die weitere Therapie durchführen. Die  Nachsorge können wir in unserer Praxis durchführen

Entzündung der Lungenbläßchen (Alveolitis)

Eine Entzündung der Lungenbläßchen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, dies reicht von einer Autoimmunerkrankung (Erkrankung, bei der der Körper sich gegen sich selbst richtet) bis hin zu einer allergischen Ursache. Zur Diagnostik ist in der Regel eine Computertomographie und eine Bronchoskopie erforderlich. Nachfolgend können wir mit Ihnen die optimale Therapie festlegen.

Rippenfellentzündung (Pleuritis)

Eine Rippenfellentzündung führt zu starken atemabhängigen Schmerzen und häufig zu einer Wasseransammlung am Rippenfell. Zur Diagnostik ist eine Ultraschall und eine Röntgenuntersuchung erforderlich. Teilweise muss in örtlicher Betäubung eine Punktion erfolgen, um die Ursache zu klären.