SchlafmedizinZentrum Lübeck
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Unser 2005 gegründetes Schlaflabor war bis 2024 im Marienkrankenhaus Lübeck ansässig. Seit dessen Schließung befindet sich unser Schlaflabor im Traveller Hotel in Lübeck.
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Betreut wird es von uns, dem Pneumologie Zentrum Lübeck Dres. Apel, Bendig & Rausch und der Hals-Nasen-Ohren-Facharztpraxis Dres. Hollandt/Mahlerwein//Mathies/Speetzen.
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In unserem modernen Schlaflabor mit 17 Betten diagnostizieren und behandeln wir das gesamte Spektrum schlafmedizinischer Erkrankungen – von der Abklärung von Schlafstörungen bis zur optimalen Therapieeinstellung.
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In unserem Schlaflabor stehen Ihnen alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der Schlafmedizin zur Verfügung. Zur Behandlung der Schlafapnoe bieten wir das gesamte Spektrum etablierter Verfahren an – von der CPAP-Therapie bis hin zu spezialisierten Beatmungsverfahren bei komplexen schlafbezogenen Atmungsstörungen.
Aktuelles
Schlafapnoe: Was hilft?
Was bewirkt eine Maske, wie lange muss ich sie tragen und was kann man noch tun? Dr. Bendig beantwortet Fragen.
Achtung:
- Die Terminvergabe für das Schlaflabor erfolgt ausschließlich über unsere Praxis.
- Terminabsagen ebenfalls über die Praxis oder das Schlaflabor direkt.
- Das Travellerhotel kann zu Ihrem Schlaflaboraufenthalt keinerlei Auskünfte geben.
- Die Wartezeit für einen Termin beträgt aktuell (06/26) ca. 3 Monate.
Schlaflabor im Travellerhotel
SMZ Lübeck (SchlafMedizinZentrum)
Schlaf Medizin Zentrum (SMZ) Lübeck
im Travellerhotel
St. Jürgen Ring 60
23564 Lübeck
0451/9314936
SchlafMedizinZentrum Lübeck
im Travellerhotel
St. Jürgen Ring 60
23564 Lübeck
Sensoren bei der Messung
CPAP-Therapie bei OSA
moderne kleine CPAP-Maske 1
CPAP-Druck verhindert Aussetzer
ein modernes CPAP-Gerät
eines der ersten CPAP-Geräte, ca. 1985
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Schlafmedizin / Schlafstörungen
Schlafapnoe (Atempausen)
Der Schlaf wird hierdurch zerhackt und ist nicht mehr erholsam
Häufige Beschwerden sind nicht erholsamer Schlaf, Müdigkeit am Tag und Konzentrationsstörungen, teilweise liegen auch Schlafstörungen, insbesondere häufiges nächtliches Erwachen vor. Manchmal werden die Symptome als Depression verkannt.
- Durch den nächtlichen Stress kann der Blutdruck steigen, es können nächtliche Herzrhythmusstörungen und Schlaganfälle ausgelöst werden.
- Eine Schlafapnoe kann zu einem nicht gut einstellbaren Blutdruck führen und ist hierfür die häufigste organische Ursache.
- Nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall (insbesondere nächtlichem Schlaganfall) ist eine Untersuchung mit der Frage, ob eine Schlafapnoe vorliegt sinnvoll. Dies gilt unabhängig davon, ob Beschwerden wie vermehrte Müdigkeit vorliegen oder nicht.
Schnarchen / Krankhaftes Schnarchen
Schnarchen kommt in der Bevölkerung mit zunehmendem Alter inbesondere bei Männern vor und ist in der Regel nicht krankhaft, sondern lästig. Allerdings schnarchen die meisten Patienten mit einer Schlafapnoe und in seltenen Fällen kann das Schnarchen so stark ausgeprägt sein, dass hierdurch die Schlaf zerhackt wird und dieselben Beschwerden mit Müdigkeit wie bei einer Schlafapnoe bestehen.
Diagnostik
Um nächtliche Atempausen zu erkennen ist eine ambulante Messung notwendig, wozu sie ein Gerät mitbekommen, das die Atmung im Schlaf aufzeichnet. Die Messung wird am nächsten Tag ausgewertet.
Alle notwendige weitere Diagnostik und auch Therapie können wir in unserem Schlaflabor im Traveller Hotel in Lübeck durchführen. Nach der Therapieeinstellung werden sie kontinuierlich von uns weiterbetreut.
Schlafapnoetherapie
Bei der Schlafapnoe handelt es sich um nächtliche Atempausen in erhöhter Anzahl, wodurch die Schlafqualität beeinträchtigt wird. Die Atemaussetzer entstehen meistens durch einen engen Rachenraum (obstruktive Schlafapnoe), selten durch einen fehlenden Atemimpuls im Gehirn (zentrale Schlafapnoe).
CPAP THERAPIE
Die medizinische Standardtherapie ist die sogenannte CPAP Therapie (kontinuierlicher positiver Atemwegsdruck). Hierbei steht ein kleines Therapiegerät auf dem Nachttisch. Dieses Gerät erzeugt aus der Raumluft mittels einer kleinen Turbine einen leichten Überdruck im Millibarbereich. An das Gerät angeschlossen sind ein Schlauch mit einer Maske. Die Maske wird vom Patienten getragen. Hierdurch kann der Überdruck auf den Rachen übertragen werden. Die Atemwege werden so von innen geschient und können nicht mehr zusammenfallen. Der Patient kann in der Nacht frei atmen.
Eine Einstellung auf die Therapie ist unter Kontrolle des Schlafs und der Atmung im Schlaflabor erforderlich. Nur so kann gewährleistet werden, dass der Therapiedruck richtig eingestellt ist und alle Körperlagen und alle Schlafstadien korrekt behandelt werden.
Die Einstellung ist sowohl in der Woche als auch am Wochenende in unserem Schlaflabor möglich.
MASKEN:
Bei den Masken kommen Nasenmasken und Nasenmundmasken zum Einsatz. Als erstes sollte versucht werden eine Nasenmaske anzupassen. Ist dies nicht möglich da die Nasenatmung nicht ausreicht für die Therapie oder der Mund nicht geschlossen gehalten werden kann ist auch eine Nasenmundmaske möglich. Nasenmasken haben jedoch eine kleinere Fläche und damit ist auch nur ein geringerer Anpressdruck zur Gewährleistung der Dichtigkeit erforderlich.
LUFTBEFEUCHTER
Bei einem Teil der Patienten entsteht durch den Überdruck eine Austrocknung der Schleimhäute oder eine Reizung der Nasenschleimhäute. Diese Beschwerden können durch einen zusätzlichen Luftbefeuchter in den meisten Fällen gut behandelt werden.
THERAPIEALTERNATIVEN:
UNTERKIEFERPROTUSIONSSCHIENE:
Sollte die CPAP Therapie nicht genutzt werden können (z.B. Probleme mit dem CPAP-Druck oder eine Maske kann nicht toleriert werden), so ergibt sich bei einem Teil der Betroffenen als Therapiealternative eine Unterkieferprotusionsschiene. Insbesondere gilt dies für eine leichte und mittelschwere Schlafapnoe.
Die Kasse übernimmt im Falle dessen, dass eine CPAP-Therapie nicht zum Erfolg geführt hat, die Kosten für eine solche Schiene. Als Erstlinientherapie werden die Kosten von den Krankenkassen nicht regelhaft übernommen. Die Anpassung erfolgt durch einen spezialisierten Zahnarzt.
ZUNGENSCHRITTMACHER
Als zusätzliche neue Alternative besteht seit ein paar Jahren die Möglichkeit eines sogenannten Zungenschrittmachers. Bei dieser Behandlungsform handelt es sich jedoch nur um eine Behandlungsform für Patienten, die definitiv mit anderen Therapieformen nicht zurecht kommen. Zusätzlich sind weitere Untersuchungen erforderlich, da eine entsprechende Therapie nicht jedem Patienten helfen kann.
SELTENERE THERAPIEFORMEN BEI KOMPLEXER SCHLAFAPNOE
BILEVEL/BIPAP/ ASV THERAPIE
Diese Form der Therapie wird hauptsächlich bei der zentralen Schlafapnoe gewählt. Da dabei vom Gehirn kein Atemimpuls in den Phasen der Atempausen gesendet wird, muss in diesem Fall das Gerät die Atmung übernehmen. Das Therapiegerät erzeugt dafür einen wechsenden Druck für die Ein- und Ausatmung, der über Schlauch und Maske auf den Nasenrachenraum und die Atemwege übertragen wird. Dies ist durch die modernen Therapiegeräte gut lösbar.
HEIMBEATMUNG
Bei fortgeschrittener COPD kann eine Überlastung der Atemmuskulatur auftreten. Dies bedeutet, dass die Schwere der Erkrankung die Atemmuskeln so stark beansprucht, dass sie nur mit Mühe die normale Atmung aufrechterhalten können. Dies führt bei betroffenen Patienten zur Verstärkung der Atemnot.
Sehr starkes Übergewicht, schwere Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), einseitige Zwerchfelllähmungen und andere seltene Erkrankungen können dieses Krankheitsbild ebenfalls verursachen.
Zur Behandlung erfolgt die Einleitung einer sogenannten Heimbeatmung. Hierbei erzeugt ein Beatmungsgerät einen wechsenden Überdruck, der über Schlauch und Maske auf den Nasenrachenraum und die Atemwege übertragen wird. Dadurch kann die Atmung des Patienten entlastet werden und die Atemmuskulatur kann ihre Energiereserven auffüllen. In der Regel nutzen die Patienten eine solche Heimbeatmung während des Schlafs.
Wir führen in unserer Praxis die komplette Diagnostik durch inklusive auch einer nächtlichen Schlaflabormessung mit einer speziellen Messung der Kohlendioxidwerte im Schlaf.
Die Einleitung der Therapie ist in einer speziellen lungenfachärztlichen Abteilung erforderlich, hierzu arbeiten wir eng mit den entsprechenden Kliniken zusammen.