Wir wollen unser Team erweitern: MFA gesucht!   

Informationen zum Coronavirus

Wir erleben besondere Zeiten. Wir möchten mit dazu beitragen, die medizinische Versorgung aufrechtzuerhalten.

Dafür sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:
Derzeit erreichen uns viele E-Mails pro Tag und zahllose Anrufe. Wir müssen uns aber zusätzlich auf die laufende Patientenversorgung konzentrieren. Deshalb haben wir uns bemüht, die häufigsten Fragen und Antworten hier zusammenzufassen. 

Bitte lesen Sie die folgenden Hinweise sorgfältig durch und kontaktieren uns nur bei wichtigen, spezifischen Fragen. Allgemeine Hinweise können aufgrund der dynamischen Situation auch den offiziellen Quellen entnommen werden (siehe unten).

Erreichbarkeit:
- Die Beantwortung der E-Mails kann sich derzeit aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens verzögern.

Coronainfektion

In diesem Jahr ist aus China ein neuer Erreger zu uns gekommen, der Corona-Virus (Sars-CoV 19). Er ist neu, keiner hat Abwehrkräfte dagegen, so dass sich die Menschen schnell infizieren können.

Er führt zu einem Krankheitsbild, das dem der echten Grippe (Influenza) ähnelt, also Fieber, Infektgefühl und Reizhusten, Halsschmerzen und auch Störungen des Geruchs und Geschmackssinns (selten Schnupfen). Ebenso wie bei der Grippe gibt es meist milde Verläufe (80%, wie eine leichte Erkältung) und die Krankheit heilt von allein aus.

Selten gibt es schwerere Verläufe. Dann kommt es zu Atembeschwerden und einer Lungenentzündung. Dies passiert nach aktuellem Stand häufiger bei älteren Menschen (älter als 60, wobei sich das Risiko schon ab dem 50.LJ leicht erhöht), insbesondere wenn schon andere Erkrankungen wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus oder Lungenerkrankungen vorliegen. Dann ist eine Krankenhausbehandlung nötig, evtl. auch auf der Intensivstation.

Dann besteht sogar die Möglichkeit, an der Erkrankung zu sterben, allerdings nach heutigem Kenntnisstand genauso selten wie bei Grippe.

Aktuelle Informationen:
Wir verweisen für generelle Informationen auf folgende Quellen:
- www.rki.de (Robert-Koch-Institut)
- www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
- NDR Podcast mit Prof. Drosten

Meldungen in  den sozialen Medien weisen zahlreiche Falschmeldungen auf. Lassen Sie sich dadurch bitte nicht verunsichern. 

Was bedeutet es jetzt für Sie?

Wenn Sie Erkältungssymptome mit Fieber, Reizhusten, häufig begleitet von Muskel und Gliederschmerzen bekommen ohne Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten ist eine normale Erkältung möglich, eine Corona-Infektion aber nicht auszuschließen.

Eine gute Abschätzung über Ihr Risiko erlaubt die CovApp der Charite Berlin:

https://covapp.charite.de/

Wenn bei Ihnen der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, kommen Sie bitte nicht in die Praxis, sondern melden sich bitte telefonisch unter der 116117. Wir wissen, dass aufgrund des hohen Telefonaufkommens diese Nummer teilweise schwer erreichbar ist. Sollte dies der Fall sein melden Sie sich bitte telefonisch in unserer Praxis oder unter der E Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oberstes Gebot für uns ist, dass jedem geholfen wird, aber Risiken für andere Patienten vermieden werden!

Zur Vorbeugung sind normale Hygienemaßnahmen erforderlich und ausreichend. Also regelmäßiges und gründliches Händewaschen, wenn Sie unterwegs waren sowie vor dem Essen. Händeschütteln ist nicht sinnvoll. Wahren Sie Abstand, beschränken Sie Ihre täglichen Aktivitäten auf das notwendige Minimum und meiden Sie Menschenansammlungen. Treffen Sie andere Menschen ausserhalb Ihres Haushaltes nur, wenn es nötig ist.

Weitere Informationen:

Risikogruppen:
Die Datenlage ist derzeit noch sehr unsicher. Formal gehören Patienten mit Asthma und COPD zu der sogenannten Risikogruppe (lt. Robert-Koch-Institut).
Die Fallberichte aus China und Italien sprechen dafür, dass Patienten höherer Altersgruppen (>60-65) mit schweren Vorerkrankungen (Herzschwäche, fortgeschrittene Lungenerkrankungen etc.) ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19 Erkrankung haben.

Wir rechnen derzeit nicht damit, dass Patienten mit gut kontrolliertem Asthma bronchiale oder einer leichten COPD stark gefährdet sind.

Arbeiten mit Lungenerkrankung:
Bei schweren Herz- oder Lungenerkrankungen wird eine soziale Distanzierung empfohlen. Grundsätzlich können Patienten mit stabilen und leicht ausgeprägten Atemwegserkrankungen Ihre Tätigkeit fortführen. Eine Tätigkeit im Home-Office und Vermeidung von öffentlichen Verkehrsmitteln werden empfohlen. 

Inhalative Kortisonpräparate bei Asthma:

Die Diskussion über Kortisonpräparate hat zur Verunsicherung in der Bevölkerung beigetragen, da Kortison grundsätzlich die Immunabwehr schwächen kann. Bei einem Asthma bronchiale ist die Medikation jedoch erforderlich, um die Erkrankung zu kontrollieren und eine normale Lungenfunktion zu sichern. Die weitere Inhalation wird aktuell empfohlen.

Impfungen:
Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken empfehlen wir unseren Patienten. 
Aktuell haben wir leider keinen Impfstoff für Pneumokokken vorrätig. Aufgrund von Lieferengpässen werden wir unseren Bestand nicht kurzfristig wieder auffüllen können. 

Krankschreibung:
Bei einfachen Atemwegsinfekten folgen wir der Empfehlung der Bundesärztekammer und stellen bei uns bekannten Patienten aufgrund der aktuellen Lage auch ohne persönlichen Kontakt Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen aus. 

Versand:
Krankschreibungen/Rezepte werden aktuell  großzügig per Post versendet.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen zunächst alles Gute

Wir hoffen, dass wir Ihnen die wichtigsten Dinge mitgeteilt haben.

Ihr Praxisteam