Facharztpraxis für Pneumologie, Allergologie, Schlafmedizin in Lübeck - Schlafapnoetherapie & Heimbeatmung

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Schlafapnoetherapie

Bei der Schlafapnoe handelt es sich um nächtliche Atempausen in erhöhter Anzahl, wodurch die Schlafqualität beeinträchtigt wird. Die Atemaussetzer entstehen meistens durch einen engen Rachenraum (obstruktive Schlafapnoe), selten durch einen fehlenden Atemimpuls im Gehirn (zentrale Schlafapnoe).

Die Therapie leiten wir in unserem Schlaflabor im Marienkrankenhaus ein, dies ist auch am Wochenende möglich.

CPAP (Kontinuierliche Überdruck)-Therapie

CPAP-Maske

Falls die Atemaussetzer durch einen engen Rachenraum oder einen kompletten Verschluss der Atemwege  bedingt sind, können sie durch eine Therapie mit einem kontinuierlichen Überdruck effektiv verhindert werden. Ein kleiner Kompressor mit Turbine (mittlerweise sehr leise), das sogenannte CPAP-Gerät erzeugt einen kontinuierlichen Überdruck. Dieser wird über einen Schlauch und eine Nasenmaske auf den Nasenrachenraum und die Atemwege übertragen und verhindert den Verschluss der Atemwege im Schlaf. Die Atmung im Schlaf  und die vorher beeinträchtigte Schlafqualität werden normalisiert. In einzelnen Fällen sind statt einer Nasenmaske eine Maske, die Mund und Nase umschliesst, oder eine Nasenstöpselmaske sinnvoll.

BIPAP/Bilevel-Therapie

Diese Form der Therapie wird hauptsächlich bei der zentralen Schlafapnoe gewählt. Da dabei vom Gehirn kein Atemimpuls in den Phasen der Atempausen gesendet wird, muss in diesem Fall das Gerät die Atmung übernehmen.Das Therapiegerät  erzeugt dafür einen wechsenden Druck für die Ein- und Ausatmung, der über Schlauch und Maske auf den Nasenrachenraum und die Atemwege übertragen wird. Dies ist durch die modernen Therapiegeräte gut lösbar. Der Übergang zur Heimbeatmung (s. u.) ist fliessend.

Luftbefeuchter

Bei einem Teil der Patienten entsteht durch den Überdruck eine Austrocknung der Schleimhäute oder eine Reizung der Nasenschleimhäute. Diese Beschwerden können durch einen zusätzlichen Luftbefeuchter in den meisten Fällen gut behandelt werden.

Heimbeatmung

Bei fortgeschrittener COPD (Raucherbronchitis) kann eine Überlastung der Atemmuskulatur auftreten. Dies bedeutet, dass die Schwere der Erkrankung die Atemmuskeln so stark beansprucht, dass sie nur mit Mühe die normale Atmung aufrechterhalten können. Dies führt bei betroffenen Patienten zur Verstärkung der Atemnot. Die Diagnostik erfolgt in unserer Praxis durch Messungen der Blutgase und gegebenenfalls durch nächtliche Messung der Atmung. Sehr starkes Übergewicht, schwere Wirbelsäulenverkrümmungen (Skoliose), einseitige Zwerchfelllähmungen und andere seltene Erkrankungen können dieses Krankheitsbild ebenfalls verursachen.


Zur Behandlung erfolgt die Einleitung einer sogenannten Heimbeatmung.  Hierbei  erzeugt ein Beatmungsgerät einen wechsenden Überdruck, der über Schlauch und Maske auf den Nasenrachenraum und die Atemwege übertragen wird. Dadurch kann die Atmung des Patienten entlastet werden und die Atemmuskulatur kann ihre Energiereserven auffüllen. In der Regel nutzen die Patienten eine solche Heimbeatmung während des Schlafs. Wir verfügen über die Möglichkeiten eine solche Heimbeatmung stationär in unserem Schlaflabor im Marienkrankenhaus einzuleiten. Je nach Schwere der Erkrankung ist dies gelegentlich  jedoch nur in speziellen Lungenfachkliniken sinnvoll, hierzu arbeiten wir eng mit den entsprechenden Kliniken zusammen.

Sprechzeiten

Mo - Fr 09 - 12 Uhr
Mo, Di, Do 15 - 17 Uhr
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